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Meditation mit Kindern spielerisch lernen – drei Tipps

Die Wirksamkeit von Meditation und Achtsamkeit ist bereits wissenschaftlich belegt und vielseitig thematisiert – auch wir sind von den positiven Effekten überzeugt und binden die Meditationspraxis in unseren Alltag ein. Meditation als Ventil kann jedoch auch für Kinder sehr hilfreich sein, wie wir uns mit unserer BuddhaBoo App zur Mission gemacht haben. Wie es am besten gelingen kann, Kinder an das Thema heranzuführen, zeigen wir euch in Form von drei spielerischen Ideen.

Hinweis: Auf unserem Blog findet ihr bereits den Beitrag “Wie lernen Kinder das Meditieren?”. Dort erfahrt ihr warum und wie ihr Kinder an das Meditieren heranführt. Hier wiederum findet ihr vor allem unsere konkreten Tipps und Übungen. (https://www.buddhaboo.de/wie-lernen-kinder-das-meditieren/)

Warum Achtsamkeit mit Kindern so wichtig ist

Unter Meditation verstehen wir die Fähigkeit die eigenen Gedanken, Gefühle und den Körper wahrnehmen und beobachten zu können. Alle Gedanken und Gefühle sind dann noch da, aber sie nehmen uns für den Moment nicht ein, sondern dürfen kommen und gehen.

Meditation trainiert dabei zum Beispiel die Aufmerksamkeit, Konzentration und Empathie – dies sind jedoch nicht die obersten Ziele. Eigentlich hat Meditation gar kein bestimmtes Ziel. Es geht vor allem darum, einfach im Moment zu sein. Jetzt und hier.
Meditation bedeutet demnach so viel wie: Ich bin da. Mit all meinen Gedanken, Ängsten, Sorgen, Hoffnungen und Gefühlen. Es ist also eine Möglichkeit, mit äußeren Umständen und inneren Ängsten so klarzukommen, dass wir uns gut fühlen.

Meditieren lernen können auch Kinder. In der Meditationspraxis bekommen sie Werkzeuge an die Hand, um sich besser konzentrieren und lernen, aber auch mit ihren eigenen Emotionen und Ängsten umgehen und leichter Beziehungen zu anderen aufbauen zu können. Regelmäßiges Meditieren und achtsam zu sein kann sich überaus positiv auf das Wohlbefinden und die Persönlichkeit von Kindern auswirken.

Achtsamkeit mit Kindern üben

Wenn Kinder spielen, sind sie ganz im Flow und versinken im Spiel – genauso wenn sie laufen. Daher können Kinder intuitiv bereits einen wesentlichen Aspekt von Meditation.

Wenn wir mit Kindern also Meditation und Achtsamkeit lernen und ausbauen wollen, dann ist es hilfreich, ihre Bewegungsfreude und ihren Spieltrieb zu berücksichtigen. Zum Beispiel kann es auch helfen, eher von Spielen, als von Übungen zu sprechen.

Kinder verfügen außerdem über eine bessere Vorstellungskraft und nutzen diese gerne. Sie kann auch beim Meditieren Lernen eingesetzt werden. Wir können ihnen den inneren Raum, den wir in der Meditation besuchen, als magischen Raum erläutern und ihn fantasievoll ausschmücken, sodass die Kinder ihn gerne wieder besuchen. Um die Sitzhaltung zu üben, können wir die Kinder auch dazu motivieren, Buddha-Statue zu spielen. 

Außerdem sind die beiden folgenden Grundsätze wichtig:

Einbinden in bestehende Routinen: Wenn ihr bereits ein eigenes Morgen- oder Abendritual habt, bietet es sich an die Übungen in diese Zeit einzubeziehen. 

Üben, üben, üben: Je öfter und regelmäßiger wir etwas üben, desto besser prägt es sich uns ein – das gilt natürlich auch für das Üben von Achtsamkeit.

Und jetzt wie versprochen unsere drei Ideen, Meditation mit Kindern spielerisch zu lernen:

  1. Das Fest der Tiere als bewegtes und achtsames Spiel – Jedes Kind wählt ein Tier, das es darstellt. Dann laufen, springen, schlängeln sich die Tiere durch den Raum. Dabei brüllen, knurren und fauchen sie – bis die Klangschale ertönt. Dann erstarren alle Tiere zu Stein. Erst wenn der Ton verklungen ist, erwachen die Tiere wieder zum Leben.
    Die Kinder können sich so zuerst ausdrücken und müssen gleichzeitig auf den Ton der Klangschale hören. Dann geht es darum, die Stille und Unbeweglichkeit auszuhalten, bis der Ton verklungen ist. Es findet also ein Wechsel von Bewegung und Stille statt. 
  1. Meditationsbox basteln – Eine Meditationsbox ist eine Box, in der ihr Karten mit Möglichkeiten der Meditation aufbewahrt, dann zufällig welche zieht und diese Übung schließlich durchführt. Aber von vorne. Ihr nehmt dafür also eine Box und bastelt euch eure eigenen Karten, ganz nach eurem Geschmack. Die Karten sollten dabei verschiedene Farben haben, welche für die Kategorien stehen. Zum Beispiel: grün (Dauer), orange (Form / Ort), blau (Thema), gelb (Aufgabe). Was ihr für Aufgaben und Themen verwendet, bleibt ganz euch überlassen. Auf Meditations-Seiten oder in unserer App findet ihr sicherlich genug Inspiration.
    Schließlich zieht ihr aus jeder Kategorie eine Karte und setzt die Vorgaben als Meditation um.
  1. Die BuddhaBoo App als Einstieg in die Welt der Meditation – Mit Boo dem Affen an ihrer Seite, können Kinder mit der App das Thema Meditation auf spannende Art und Weise für sich entdecken – und schnell von den erlernten Fähigkeiten profitieren. In aufeinander aufbauenden Übungen lernen Kinder themenbezogen und wissenschaftlich fundiert, wie Achtsamkeit alltägliche Situation verbessert.
    Kinder haben sicher nicht immer Lust, formal zu praktizieren und graue Theorie zu büffeln. Kreative Fantasiereisen und beruhigende Sleep-Stories sind eine schöne Abwechslung und ideal für Kinder aller Altersstufen. Das Resultat: die Kinder können abschalten, einer Geschichte lauschen, ganz nebenbei etwas über Achtsamkeit lernen und ganz selbstverständlich durch die Konzentration auf die Geschichte im Hier und Jetzt zu sein.
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